Baufinanzierung - Wer früh spart ist im Vorteil

 

Die eigenen vier Wände, ein eigenes Haus im Grünen, das "traute Heim" - davon träumen viele. Damit daraus Wirklichkeit wird, muss man sich nüchtern und ehrlich mit den eigenen Möglichkeiten und ausgiebig mit Fragen der Finanzierung auseinandersetzen. Neben dem Kaufpreis oder den reinen Baukosten darf man auch die dabei anfallenden hohen Nebenkosten nicht außer Acht lassen, wenn man zu klären versucht, wie viel Haus man sich leisten kann.

 

Wer frühzeitig spart ist im Vorteil bei der Finanzierung. Ein Haus ohne Eigenkapital zu bauen bedeutet ein großes Risiko, auf das sich kaum eine Bank einlässt. Damit verwandt ist auch die Grundidee von Bausparverträgen. Von der gesamten Bausparsumme werden über mehrere Jahre 40 % angespart, dann wird die gesamte Summe dem Kreditnehmer zugeteilt und in der sich anschließenden Darlehensphase werden die fehlenden 60 % abbezahlt. Dabei wird schon bei Vertragsabschluss der Zinssatz für die ganze Finanzierung festgeschrieben.

 

Viele planen aber einen Immobilienerwerb nicht solange im Voraus. Darum erfolgt eine Immobilienfinanzierung häufig in Form eines Annuitätendarlehens. Dabei gewährt die Bank einen Kredit, der in Form regelmäßiger gleichbleibender Raten (Annuitäten) oft über einen Zeitraum von 20 bis 40 Jahren abgestottert wird. Als Sicherheit wird für die Bank im Grundbuch eine Hypothek oder eine Grundschuld eingetragen.

 

Mehr zum Thema finden Sie im E-Book von immobilienspot.com. Durch die Kfw (Kreditanstalt für Wiederaufbau) unterstützt der Staat Bauherrn, wenn diese beim Neubau oder bei der Sanierung einer gebrauchten Immobilie bestimmte energetische Mindeststandards einhalten. Auch bei der Installation von modernen Heizungen, Fotovoltaik oder Solaranlagen kann man mit Unterstützung rechnen.

 

Die Immobilienfinanzierung erfolgt in der Regel durch die Gewährung von Darlehen, deren Zinssätze deutlich unter dem Marktniveau liegen.