Fertigparkett

 

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Fertigparkett ist schon geschliffen und versiegelt bzw. vorgeölt und wird auf einen glatten Unterboden aufgebracht. Der Vollholzanteil bei Fertigparkettarten ist recht unterschiedlich. Meistens wird eine dünne Hartholzschicht auf eine Trägerschicht, die aus Span- oder Tischlerplatte besteht, aufgeklebt. Die Hartholznutzschicht ist manchmal so dünn, dass beim Nachschleifen von durchgedrückten oder beschädigten Oberflächen die Trägerschicht sichtbar wird. Zu bevorzugen sind deshalb Oberschichten ab 4 mm Stärke.

 

Bei einer großflächigen Anwendung von Span- oder Sperrholzträgerplatten können erhebliche Schadstoffemissionen durch Formaldehyd in die Raumluft entstehen. Auch emittieren möglicherweise Lösemittel aus Klebern und Flammschutzmittel aus der Versiegelung.

 

Der Vorteil von Fertigparkett ist, dass es sich aufgrund seiner vielfachen Verleimung von unterschiedlichen Holzarten auch bei hohen Feuchtigkeitsschwankungen kaum verzieht.

 

Es gibt auch Fertigparkette aus Massivholz, die wahlweise eine unbehandelte oder versiegelte Oberfläche haben.

 

Fertigparkett kann sowohl schwimmend verlegt als auch flächig verklebt werden. Schwimmende Verlegung bedeutet, dass die einzelnen Parkettteile (Riemen oder Dielen) nur in der Nut miteinander verklebt oder geklickt werden, d.h. es findet keine großflächige Verklebung auf dem Untergrund statt. Schwimmende Verlegung hat den Vorteil, dass eine Lösemittelbelastung durch den Kleber fast vollständig entfällt und außerdem ein Austausch des Bodenbelags problemlos möglich ist.

 

Als Zwischenlage zwischen Estrich und Parkett empfiehlt sich eine dünne Korkmatte von 2-3 mm Stärke.