Holz als Baustoff

Fichten, Kiefern und Buchen gehören zu den am häufigsten vorkommenden Baumarten in deutschen Wäldern. Direkt vor unserer Haustür stellt die Natur uns einen idealen Rohstoff zur Nutzung als Bau- und Werkstoff zur Verfügung, der durch Vielseitigkeit und natürliche Schönheit besticht. Man sollte allerdings ein echtes Holzhaus nicht mit einem Haus aus sehr geringen Anteil Holz und viel Mineralwolle, verwechseln.

 

Gesundheitsverträglich und qualitativ hochwertig - so sehen die Deutschen das ideale Baumaterial für die eigenen vier Wände. In puncto gesundes Wohnen ist Holz laut einer Emnid-Umfrage für 94 Prozent der Deutschen die erste Wahl unter den Baustoffen.

 

Holz ist jedoch nicht gleich Holz. So sollten im Außenbereich nur widerstandsfähige Hölzer wie Eiche, Lärche und Kiefer eingesetzt werden. Bei richtiger Behandlung und einem Minimum an Pflege halten Fassadenverkleidungen, Balkone oder Fenster aus Holz der Witterung über viele Jahre hinweg problemlos Stand. Ein besonders dauerhaftes und gegen Fäulnis äußerst resistentes Holz liefert auch die Robinie. Wesentlich weicher und leichter ist dagegen das Holz der Fichte. Es ist äußerst vielfältig verwendbar und das mit Abstand meistverwendete Bauholz in Deutschland.

 

Das beliebteste Einrichtungsholz der Deutschen ist nach wie vor die Eiche. Das graugelbe bis hellbraune Holz findet beispielsweise als dekorative Wand- und Deckenverkleidung, Treppe, Parkettboden oder Möbelstück Verwendung.

 

Ein Holz für alle Fälle ist die Buche: Mit rund 250 bekannten Verwendungen ist sie in den letzten Jahrzehnten die Baumart unter den einheimischen Nutzhölzern, die am vielseitigsten verwendet wird. Buchenholz zeichnet sich durch hohe Strapazierfähigkeit aus und ist deshalb das ideale Material für Treppen, Böden sowie Büro-, Schul- und Kinderzimmermöbel. Dem Einsatz von Holz sind dank verschiedenster Holzarten und ihrer speziellen Eigenschaften kaum Grenzen gesetzt.