Flüssigtapeten/Faserputze

Seit einigen Jahren wird für "Öko-Flüssigtapeten" geworben. Solche Wandbeläge sollen hohen wohnlichen und baubiologischen Anforderungen entsprechen. Dazu müssen sie die Raumfeuchtigkeit regulieren können, luftdurchlässig und schadstofffrei sein.

 

Unbehandelte Naturmaterialien machen das möglich: Fasern aus Baumwolle, Flachs, Jute und Zellstoff sind die Hauptbestandteile solcher Flüssigtapeten. Naturharze und Zellulose dienen als Bindemittel und halten die Mischung an der Wand zusammen.

 

Flüssigtapeten werden meist als Pulver angeboten und müssen mit Wasser angerührt werden. Einige Firmen liefern aber auch schon die fertige Paste, die auf die verputzte Wand aufgetragen oder aufgespritzt wird.

 

Kleine Macken, wie sie nach einiger Zeit häufig in Tapeten zu finden sind, lassen sich bei der flüssigen Variante leicht ausbessern. Auch einem Recycling steht nichts im Wege: Die Tapete läßt sich mit Wasser leicht von der Wand entfernen und mit zugesetztem Kleister in der neuen Wohnung wieder aufbringen.

 

Diese Tapeten gibt es auch in schallschluckender Ausführung z.B. für Kindergärten usw., dazu müssen sie aber 5-10 mm dick aufgespritzt werden.